GRAUE-FLECKEN-FÖRDERUNG


ZWISCHEN SCHRECKEN UND NOTWENDIGKEIT

 

Inhalte der aktuellen Ausgabe

Dwight D. Eisenhower soll gesagt haben, dass die Jagd nach dem Sündenbock die einfachste sei. Der Schuldige für den Stopp der Graue-Flecken-Förderung war in der Opposition schnell gefunden. Doch ganz so AfD-einfach ist es dann eben doch nicht. Deshalb wollen wir in dieser Ausgabe den Dingen auf den Grund gehen und versuchen zu erklären, für wen der Förderstopp tatsächlich eine Katastrophe ist, aber auch, welche Chancen sich durch die Neuauflage des Förderprogramms ergeben.

Dazu haben wir mit Dirk Fieml, CEO des Beratungsunternehmens tktVivax, gesprochen, der im Interview auch auf die Rolle der Projektträger eingeht und erklärt, warum der Förder-Algorithmus nicht gut funktioniert. Fieml hat auch einen Vorschlag, wie gezielter gefördert werden könnte.

Um den Breitbandausbau geht es auch bei unserer Betrachtung der Stadtwerke bzw. deren Telekommunikationstöchter, die Glasfaser ausrollen. Sie befinden sich in schweren Zeiten: Auf der einen Seite sind Stadtwerke angehalten, Haushalte zu versorgen und dafür entsprechend zu investieren, auf der anderen Seite steigen die Kosten und der Glasfaserausbau ist teuer. Welche Rolle werden die Stadtwerke hierbei zukünftig spielen? Wird die eine oder andere Glasfaser-Tochter vom Markt verschwinden?

Apropos verschwinden: „In zehn Jahren werden wir viele Radioprogramme nicht mehr kennen“, sagt Jan-Uwe Brinkmann, Manager der nationalen Radiobetreiberin Teutocast. In unserem Podcast „Medien im Visier“ spricht Brinkmann über die Veränderungen im Radiomarkt und wie er sich das Engagement der ARD im Hörfunk vorstellt.

Eventuell werden wir in zehn Jahren auch viele privatfinanzierten Lokal-TV-Sender nicht mehr kennen. Jedenfalls macht sich Bert Lingnau Sorgen um die Medien- und Meinungsvielfalt, sollten diese Programme – und Lokalmedien im Allgemeinen – wegfallen. Der Direktor der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern schlägt im MediaLABcom-Interview einen Rettungsversuch vor. Natürlich ist auch der nicht ganz einfach.

Kurzmeldungen runden die Ausgabe ab. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.


Heinz-Peter Labonte, Herausgeber
Marc Hankmann, Redaktionsleiter
Dr. Jörn Krieger, Redakteur


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