WETTBEWERBSRECHT 4.0 – WIDER DEN MÄCHTIGEN US-KONZERNEN

 

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Das neue Jahr beginnt für den einen oder anderen nicht gut. Deutschlandradio fliegt aus dem Kabelnetz von Unitymedia, Media Broadcast hat nicht genug zu tun und Magine TV gleich gar nichts mehr – zumindest im B2C-Bereich. Und im Landkreis Cham fängt das Jahr so an, wie das alte endete: mit Querelen im Breitbandausbau, die sich nun schon über mehr als ein Jahr hinziehen. Immerhin: M-net und der Landrat reden wieder miteinander. Bis Mitte 2019 sollten eigentlich 8.000 Haushalte im Landkreis über Glasfaser im Internet surfen – eigentlich...

Eigentlich wäre der Breitbandausbau auch für Investoren interessant. Dass Glasfasernetze in Zukunft ungenutzt im Boden verwaisen, ist ausgeschlossen, denn der Hunger nach Bandbreite ist bei Privathaushalten und Unternehmen gleichermaßen groß. Allerdings schafft es Deutschland, durch Bürokratie und undurchsichtige Fördermaßnahmen auch den letzten Investor zu vertreiben. Was muss sich hier ändern?

Ändern muss sich auf jeden Fall etwas im Wettbewerbsrecht. Amazon, Google oder Facebook tanzen Gerichten und Kartellwächtern auf der Nase rum. Glücklicherweise tut sich hier etwas, wie die Verfahren des Bundeskartellamts und der EU belegen. Und an Ideen für ein Wettbewerbsrecht 4.0 mangelt es nicht – Stichwort Aufmerksamkeitsmarkt.

Aber das neue Jahr hält auch gute Nachrichten bereit. Wie der Breitbandausbau gelingen kann, macht Mecklenburg-Vorpommern vor. Im Interview mit MediaLABcom erklärt Digitalminister Christian Pegel, wie er die Fördergelder von Bund und Land einsetzt, um flächendeckend für Highspeed-Internet zu sorgen. Ein Vorbild für andere Bundesländer?

Ein Veranstaltungshinweis und Kurzmeldungen runden die Ausgabe ab. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.

Heinz-Peter Labonte, Herausgeber
Marc Hankmann, Redaktionsleiter
Dr. Jörn Krieger, Redakteur

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