1:0 FÜR DEN MITTELSTAND - EIN NETZBETREIBER SETZT SICH DURCH

 

Inhalte der aktuellen Ausgabe

Zahlemann und Söhne

Der Breitbandausbau kostet Geld, keine Frage. Dort, wo das Netz nicht wirtschaftlich ausgebaut werden kann, fördern Länder und Bund. Für kleine und mittelständische Netzbetreiber zieht der Förderer aber hohe Hürden ein, wie der Bürgschaftszwang nahelegt. Von derartigen förderpolitischen Stolpersteinen berichtet auch Bernd Nitzschner. Dennoch ist es ihm gelungen, eine moderne Glasfaserstadt zu errichten – und zwar ganz ohne Fördermittel.

Während die einen kein Geld vom Steuerzahler bekommen, geben es die anderen in Form von Rundfunkgebühren aus. ARD und ZDF einigen sich mit Vodafone und Unitymedia im Streit um Einspeiseentgelte – die weiterhin in Richtung Kabelnetzbetreiber fließen. Allerdings nur für die beiden genannten großen Player, die zudem demnächst unter einem Dach firmieren könnten. Reicht da ein Monopol dem anderen die Hand?

Im Netzausbau und bei den Einspeisegebühren geht es um die harte Währung. Eine Währung ganz anderer Art steht im Mittelpunkt, wenn Facebook und Co. im Kreuzfeuer stehen. Das begehrte Gut sind unsere Daten, die durch die Datenschutz-Grundverordnung besser geschützt werden sollen. Juristen rätseln aber wenige Wochen vor deren Inkrafttreten immer noch, was uns der EU-Gesetzgeber mit dieser Verordnung eigentlich sagen will. Dagegen ist ziemlich klar, was Facebook mit unseren Daten macht. Die Frage ist nur, ob ARD und ZDF dieses zweifelhafte Spiel weiter mitspielen sollten.

Neuigkeiten vom Bundesverband Lokal TV, Veranstaltungshinweise und Kurzmeldungen runden die Ausgabe ab. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.

Heinz-Peter Labonte, Herausgeber
Marc Hankmann, Redaktionsleiter
Dr. Jörn Krieger, Redakteur

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